Wissenschaftliche Befragung zum Thema
„Angeln in Deutschland“



Das Forschungsprojekt „Angeln in Deutschland“ wird in Kooperation mit dem Thünen-Institut für Ostseefischerei (TI-OF) und dem (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)) zur Untersuchung der Angelfischerei in den deutschen Binnen- und Meeresgewässern durchgeführt.

Ziel des Projektes ist es, ein besseres Verständnis über den Zustand und die angelfischereiliche Nutzung der Fischbestände in den Binnengewässern, der Nord- und Ostsee einschließlich der Boddengewässer zu erlangen. Gleichzeitig soll auch die sozio-ökonomische Bedeutung der Angelfischerei ermittelt-, sowie mehr Wissen über die unterschiedlichen Beweggründe für diesen Freizeitsport gesammelt werden.

Erst eine solide Datengrundlage ermöglicht es, die Interessen der Angler und Anglerinnen besser im zukünftigen Fischerei- und Küstenzonenmanagement einzubeziehen. Die gewonnenen Erkenntnisse können außerdem als Grundlage für Managementempfehlungen dienen und dazu beitragen, die Entwicklung einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Angelfischerei zu fördern und eine gewässerangepasste Bewirtschaftung zu sichern.

Das Berliner Markt- und Sozialforschungsinstitut USUMA führt in diesem Zusammenhang von September bis Dezember 2020 in 150.000 Haushalten wissenschaftliche Interviews durch, mit denen ein bevölkerungsrepräsentatives Abbild der Angler in Deutschland geschaffen werden soll.

Was passiert in der Studie?



In einem ca. 15-minütigen Interview werden den Meeresanglern einige Fragen zu Angelerlebnissen der letzten 12 Monate und einige bevölkerungsstatistische Fragen gestellt. Am Ende des Interviews wird darum gebeten, ein Jahr lang die Angelausflüge in deutschen Gewässern in einem Angeltagebuch (schriftlich oder online) zu dokumentieren. Der Aufwand dafür ist sehr gering, da in dieses Buch pro Angeltag nur wenige Angaben (bspw. Datum, Ort, die Einschätzung des Angelerlebnisses oder der jeweilige Fangerfolg der beangelten bzw. gefangenen Fischarten eingetragen wird (Dauer ca. 1-2 Min.).

Was passiert mit den Angaben der Angler?



Die Befragung erfolgt anonym. Ihre Telefonnummer wird durch ein wissenschaftliches Zufallsverfahren ausgewählt und nur im Rahmen der interessierenden Forschungsfragen verwendet. USUMA ist Mitglied im Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V. (ADM) und hat sich zur Einhaltung der Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sowie der europäischen Standards (ESOMAR) verpflichtet. Der Projektleiter und alle Mitarbeitenden des Projektes, die die erhobenen Daten verarbeiten und auswerten, sind zur absoluten Verschwiegenheit und größter Vertraulichkeit verpflichtet. Die Übergabe der Studienergebnisse an die Auftraggeber erfolgt streng anonym, also ohne die Möglichkeit von Rückschlüssen auf einzelne Angler.

Alle Ergebnisse werden nur aggregiert bzw. in zusammenfassenden Untergruppen in Form statistischer Daten analysiert und später veröffentlicht, sodass niemals Rückschlüsse auf einzelne Beteiligte gezogen werden können.

Eine ausführlichere Erklärung zur Studie "Angeln in Deutschland" finden Sie auf der Seite des Thünen Institutes:

https://www.thuenen.de/de/of/arbeitsbereiche/forschung/deutsches-meeresangelprogramm/angeln-in-deutschland